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Hämatologie & Onkologie
Gallenblasen- und Gallengangskarzinom: Diagnose
Gallenblasen- und Gallengangskarzinom
Definition
- Der Gallenblasenkrebs ist ein bösartiger Tumor, der von der Gallenblasenschleimhaut ausgeht.
- Der Gallengangskrebs (CCC), ein bösartiger Tumor, der sich in den Gallengängen intra- und extrahepatisch entwickelt, ist wesentlich seltener.
- Der Klatskin-Tumor ist ein Gallengangskrebs, der sich an der Vereinigung der beiden aus der Leber führenden Gallengänge entwickelt.
Ursachen
- weitgehend ungeklärt, aber auffallend häufig mit bestimmten Krankheitsbildern vergesellschaftet, z.B. Steinleiden, Colitis ulcerosa und Zysten des Gallenganges
Epidemiologie
- Inzidenz: 5 - 6 / 100.000 / Jahr
- Karzinome der Gallenblase und der extrahepatischen Gallenwege sind selten (< 4 % aller Malignome)
- Karzinome der Gallenblase häufiger bei Frauen (Verhältnis Frauen : Männer = 4 :1)
- Karzinome der Gallengänge häufiger bei Männern (siehe auch krebszentrum.at/Österreichische Statistik)
Wie entsteht Krebs?
-
Entwicklung bösartiger Zellen
- Unkontrolliertes Wachstum der Tumorzellen
- Aussaat ("Metastasierung") von Tumorzellen
(Details siehe Kapitel Chemotherapie)
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T
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Primärtumor
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T 1
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Tumor auf die Gallenblasen- bzw. Gallengangswand beschränkt |
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T 2
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Tumor durchbricht die Muskelschicht der Gallenblasen- bzw. Gallengangswand |
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T 3
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Tumor durchbricht die äußerste Schicht der Gallenblase bzw. Gallenwege und/ oder infiltriert ein benachbartes Organ |
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T 4
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2 oder mehr Nachbarorgane betroffen oder Leberbefall > 2cm |
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N
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regionäre Lymphknoten
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N 0
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keine regionären Lymphknotenmetastasen |
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N 1
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Lymphknotenmetastasen im Ligamentum hepatoduodenale (d.i. die Bauchfellplatte zwischen Leberpforte und Zwölffingerdarm) |
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N 2
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andere regionäre Lymphknotenmetastasen |
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M
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Fernmetastasen
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M 0
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keine Fernmetastasen |
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M 1
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Fernmetastasen nachweisbar |
Metastasierung
- sehr selten,
- meist direkte Ausbreitung








